Kritikerstimmen

Zum Ehe-Quiz: Eine scharfsinnige Analyse gesetzlicher, ökonomischer und traditioneller Aspekte des „Bundes fürs Leben“. Wienerin

»Je weiter die Fotografin in dieser unglaublichen Welt vorrückt, in der alles nebeneinander existiert – Zauber und Steuerbetrug, Totschlag und ewige Freundschaft, Vodou und Börsenschwindel, desto cooler wird sie, desto lebenswirklicher wird dieses Benin, desto feiner erkennt man die Schattierungen der Finsternis.« … weiter lesen Tobias Gohlis Die Zeit Hamburg

»… es geht ihr nur um eine gute Erzählung. Das spüren ihre Leser, die ein lakonisches, schnelles, witziges und bewegendes Buch erwarten dürfen.« Andrea Fischer Deutschlandradio Berlin

»›Spiegelreflex‹ ist ein sinnlicher, realistischer Schnappschuss ohne didaktische Tiraden – ist gut und wirkt.« Der Standard Wien

»Eigentlich gibt Thomas Wörtche ungern Romane deutscher Autoren heraus, die über ein fremdes Land schreiben, denn diese Bücher stecken oft voller Klischees und Vorurteile. Ganz besonders, wenn es um Afrika geht – da denkt der gemeine Deutsche sofort an die weiße Massai oder an Out of Africa. Lena Blaudez bedient keines dieser gängigen Klischees über den schwarzen Kontinent, sie geht erfrischend inkorrekt mit dem Land um. Das ist die ganz große Stärke dieses Buches, so viel gleich vorneweg; wer es gelesen hat, wird noch eine Weile benommen unter dem Eindruck stehen, er sei soeben von einer Reise aus diesem Land zurückgekehrt. Es ist ein intensives Buch, das Lena Blaudez geschrieben hat – in lakonisch knappen Sätzen, die der Wucht der Bilder den Vorrang vor dem Wort geben.« Kathrin Fischer HR2 aktuell Frankfurt

»… temporeich und auch humorvoll erzählt in einer gepflegten, lebensprallen Sprache, die auf Anhieb in den Bann zu ziehen versteht.« Regula Venske Hamburger Abendblatt

Verbrechen in Afrika: Rohstoffe wie Holz oder Coltan für Handys in der Ersten Welt sind dermaßen kostbar, dass im Kampf um diese Reichtümer auch vor Mord nicht zurückgeschreckt wird – in der Realität wie im Roman: Ada Simon, eigentlich als Fotografin unterwegs, wird bei einer Tagung von Holzhändlern in Deutschland mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, mit einem unaufgeklärten Mord in Kamerun, den man ihr anzuhängen versuchte. Wie kann es sein, dass die zwielichtigen Gestalten aus Kamerun nun auch in Deutschland agieren? Die Autorin arbeitete viele Jahre in Benin, Niger und Zaire und kann aus diesem Grund von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen berichten. So wirkt der Roman auch deshalb so authentisch, da Lena Blaudez ihr Wissen über die Vodou-Kultur und die Lebenswirklichkeit der Menschen in West-Afrika in den Text einfließen lässt. FAZ – Literaturkalender

»Mit ihrem Debütroman ›Spiegelreflex‹ eröffnet Blaudez virtuos eine Serie von weiteren Kriminalgeschichten um die Hauptfigur Ada Simon, die auch in Zukunft vergnügliche und anregende Lesestunden versprechen.« Facts Zürich

»Die Stärke der Autorin Lena Blaudez liegt wie die ihrer Heldin im genauen Hinsehen. Und sie erschafft Bilder: Mit wenigen Worten macht sie ihre Figuren plastisch und es ist, als könnte man beim Lesen deren Umgebung sehen, riechen, hören und fühlen.«
Christina Rademacher Salzburger Nachrichten

»Lena Blaudez, die heute in Berlin lebt, ist eine ungewöhnliche Autorin, ihr erster Krimi wirkt so gar nicht deutsch. Sie selbst war lange Jahre als Fotoreporterin und als Entwicklungshelferin tätig, Afrika ist ihre zweite Heimat. In ihrem Debüt finden sich keine der bekannten Afrika-Klischees, stattdessen zeigt sie fesselnde Bilder aus einer fremden Welt, in der Einflussnahme auf den Regen mit bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug bestraft wird, Taxifahrer entsorgte Autos aus Europa fahren und die Natur mit menschenfeindlicher Gleichgültigkeit das Leben bestimmt. Die erbarmungslose Hitze beschreibt Blaudez so präzise, dass die Seiten flirren.« Lufthansa Magazin Hamburg

»Lena Blaudez‘ Sprache ist schnell, das Erzählte fesselt mit immer neuen Wendungen, die manchmal geradezu unwirklich anmuten. Und immer wieder schwingt ein Humor mit, der zwischen Zynismus und Selbstironie schwankt.« Dagmar Penzlin NDR 1 »Kulturjournal« Schwerin

KrimiWelt-Bestenliste Leipzig:
Lena Blaudez auf Platz 3

»Lena Blaudez ist ein fulminantes Debüt im Genre ›Frauenkrimi‹ gelungen, ein packender, atmosphärisch dichter, über weite Strecken enorm spannender Thriller mit etlichen Wendepunkten, listig eingestreuten Vorausverweisen wie Rückblenden, bis ins Finale hinein meisterhaft konstruiert, mit wunderbar schrägen Charakteren, effektsicher arrangierten Dialogen und einer ausgekochten Suspense-Strategie.« Hartmut Buchholz Badische Zeitung Freiburg im Breisgau

»Der knappe lakonische Stil, ironische Kommentare und rasante Entwicklungen machen den Krimi zu einem Lesegenuss.« Märkische Allgemeine Potsdam

»Großartig an dieser Kriminalerzählung ist der klare und differenzierte Blick, den die Autorin auf die Länder, Städte und Regionen wirft, in denen sich die Handlung abspielt: jenseits aller Klischees beschreibt sie den Alltag der Bewohner, der von Ort zu Ort und in verschiedenen Schichten der Bevölkerung stark variiert und Widersprüche hervorbringt, die in der europäischen Mythenbildung zum Thema Afrika völlig untergehen.« … weiter lesen Titus Engelschall http://www.europolar.eu

»Leicht zu lesen, unterhaltsam und spannend, doch zugleich nachdenklich stimmend ist dieser Roman ein Gewinn für jede Bücherei.« Ileana Beckmann Buchprofile München/Bonn

»Ein spannender, aufrührender Roman, hervorragend konstruiert, großartig erzählt.« Büchervielfrass Landshut

»Wie schon in ›Spiegelreflex‹ zeigt Lena Blaudez hier ihr unvergleichliches Talent für die Beschreibung von Menschen und Alltagssituationen – so nah und so direkt, dass man glaubt, unmittelbar dabei zu sein.« Silke Schröder Stadtmagazin Hannover

Wolfgang Niedecken, der Sänger der Gruppe BAP, hat eine Karte geschrieben:
» … habe es in Rekordzeit gelesen und mich unmittelbar zurück in Cotonou gefühlt …«

Das Managermagazin hat im August 2007 „Farbfilter“ als Wirtschaftskrimi » … über die kriminellen Seiten des Rohstoffhandels« beworben.

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